Netzwerk SAA

Konventionelle Therapieregime bei allergischem Asthma bewirken eine Symptomkontrolle mittels entzündungshemmender und bronchienerweiternder Medikamente. Schweres allergisches Asthma (SAA) ist trotz maximaler Ausschöpfung der herkömmlichen Medikation langfristig schwer zu kontrollieren.

Erfolg der Anti-IgE-Therapie

Mit der Anti-IgE-Therapie steht erstmals eine Behandlungsoption zur Verfügung, die zur Unterbrechung der Allergiekaskade führt. Anti-IgE-Antikörper binden das bei der allergischen Reaktion ausgeschüttete freie IgE, indem sie am IgE-Molekül die Rezeptorbindungsstelle besetzen. Hierdurch wird die Menge an freiem IgE, die zum Auslösen der allergischen Kaskade verfügbar ist, reduziert.

Dank dieses frühen Wirkansatzes induziert der Kontakt mit dem Allergen weniger Antikörperreaktionen, die Ausschüttung der Entzündungsbotenstoffe wird herabgesetzt. Der Effekt ist deutlich spürbar: Bei etwa zwei Dritteln der Patienten mit SAA reduziert sich die Anzahl der Exazerbationen um 50 Prozent, die Gabe von oralen Kortikosteroiden kann verringert werden oder erübrigt sich in einigen Fällen ganz.

 

 

Viele Patienten mit SAA erleben nach langer Leidenszeit ein neues Lebensgefühl. Sie können wieder am sozialen Leben teilnehmen und die körperliche Leistungsfähigkeit steigt kontinuierlich an.

Ob Sie als Patient mit SAA für eine Anti-IgE-Therapie infrage kommen, erfahren Sie mit unserem Diagnose-Check. Legen Sie das Ergebnis im Anschluss Ihrem Arzt vor – er wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.


zum Diagnose-Check

 

Wer führt die Therapie durch?

Vermutet Ihr behandelnder Arzt aufgrund entsprechender Untersuchungen das Vorliegen eines schweren allergischen Asthmas, besteht die Möglichkeit, Sie in ein Zentrum des SAA-Netzwerkes zu überweisen. Bestätigt einer der Fachärzte die Diagnose, beginnt er mit der Anti-IgE-Therapie, deren Fortsetzung wiederum Ihr behandelnder Arzt übernimmt.